Presseinfo, Juli 2012

Stiftung ermöglicht ganz besonderen Sommerferientag

Die Heinrich-Peters-Stiftung unterstützt in diesem Jahr in den Sommerferien besonders einkommensschwache Familien mit schweren Schicksalen und will für einen Tag Erholung, Spaß und Abwechslung aus dem stressigen Alltag sorgen. Geld und Zeit für einen richtigen Urlaub fehlt den Betroffenen oft. Insofern ist unbürokratische Hilfe dringend nötig. 7.000 Euro aus den Stiftungsmitteln fließen in dieses Projekt. 109 Kindern mit ihren Eltern aus Niedersachsen wird ein unvergesslicher und unbeschwerter Tag ermöglicht. Der Aufenthalt in besonders attraktiven Freizeiteinrichtungen der Region - dem Wisentgehege Springe und dem Erlebnis-Zoo Hannover - wird über Gutscheine finanziert. Profitieren kann davon auch Familie Winkler aus Barsinghausen. Marie-Sophie ist 14 und leidet unter dem so genannten Rett-Sydrom, einer schweren Erbkrankheit, die besonders tückisch ist. Denn die Kinder entwickeln sich zunächst völlig normal, zwischen dem 6. bis 18. Lebensmonat jedoch verlernen sie viele Dinge wie Sprache oder Bewegungen wieder. Marie-Sophie sitzt im Rollstuhl und leidet an epileptischen Anfällen, ihre alleinerziehende Mutter muss sich nicht nur um ihr schwer krankes Kind kümmern, sondern auch um die gesunde 9jährige Amelie Lucie. Die Mutter ist berufstätig und so ist der Alltag für diese Familie besonders schwer. Die Stiftung möchte Marie-Sophie, ihrer Schwester und der 42jährigen Mutter einen sorglosen Tag schenken, bei denen alle zusammen mal richtig ausspannen und sich mit viel Spaß einfach nur erholen können. Schon mit dem Zuschuss für ein behindertengerechtes Auto hat das Geld der Heinrich-Peters-Stiftung den Alltag für die Familie ein wenig leichter gemacht.

Der ehrenamtliche Vorstand der Stiftung - Prof. Dr. Sonning Bredemeier, Mechthild Ross-Luttmann und Karl-Friedrich Hahn - ist sich einig: „ Gerade der Alltag mit kranken Kindern ist eine ungeheure schwere physische und psychische Belastung. Die Familien nicht allein zu lassen und wirklich zu helfen ist es uns ein ganz besonderes Anliegen“.

Die Stiftung verdankt dem Bankkaufmann und Unternehmer Heinrich Peters aus Springe seinen Namen. Er hatte testamentarisch verfügt, dass sein gesamtes Vermögen in einer Stiftung zum Wohle alter, kranker oder in Not geratener Menschen aus Niedersachsen zu verwenden sei. 2012 unterstützt die Stiftung bereits über 145 Klienten mit einem Fördervolumen von insgesamt über Euro 80.000 €. Zu den Empfängern gehören häufig Alleinerziehende oder Familien, die durch besondere Umstände in Not geraten sind. Wenn die Waschmaschine oder der Herd kaputt geht, wenn dringend eine Matratze oder ein Bett ausgewechselt werden muss oder besondere Ausgaben bei der Kindererziehung notwendig sind. Bedürftige Senioren haben die Möglichkeit, einen Kurs für Bewegungsprogramme zu bekommen, um sich so mit anderen gleichgesinnten Menschen treffen zu können, ein wenig aus ihrer Isolation herauszukommen und dabei ihre Gesundheit befördern zu können.

Je größer das Stiftungsvermögen ist, umso mehr bedürftigen Menschen kann geholfen werden. Die Heinrich-Peters-Stiftung ist daher für Zustiftungen und Spenden sehr dankbar: Konto 101 045 979 bei der NORD/LB (BLZ: 250 500 00).

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